WordPress und Plugin Updates – warum immer aktualisieren?

von in WordPress

WordPress wird laufend weiterentwickelt, empfehlenswerte Plugins ebenso. Diese Softwareupdates sind relativ häufig. Alle 3-5 Monate erscheint eine neue WordPress-Hauptversion (aktuell 4.3, siehe Roadmap). Die Unterversionen sowie die Plugin-Updates werden häufiger und in unregelmässigen Abständen aktualisiert. Dieser Beitrag erklärt, warum diese Updates so wichtig sind und was dabei zu beachten ist.

Zusammenfassung (tl;dr)

Führen Sie alle Updates in Ihrer WordPress-Installation immer möglichst zeitnah durch. So erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer Website drastisch, und Sie kommen in den Genuss von allen Verbesserungen.

Warum so viele Updates?

WordPress wird von Hunderten von freiwilligen Programmierern laufend weiterentwickelt. Einen Überblick über alle Entwicklungsaktivitäten und über die Möglichkeiten zur Teilnahme gibt es auf Make WordPress. Der Hauptgrund für die regen Updates ist die fortlaufende Entwicklung von Verbesserungen und neuen Funktionen, sowie die Beseitigung von „Bugs“ (kleinen Fehlern in der Software).

Ein weiterer wichtiger Grund für die Updates liegt im Schliessen von Sicherheitslücken. Weil WordPress enorm populär ist, ist es wie andere CMS leider auch ein Ziel von Hackerangriffen. Diese versuchen meist, Schadcode einzuschleusen, der nicht nur Ihre Hostinginstallation sondern auch Ihre Website-Besucher gefährden kann.

Sobald eine solche Sicherheitslücke bekannt wird, wird sie von den Entwicklern meistens innert Stunden gestopft. Dasselbe gilt für die meisten Plugins, die vom jeweiligen Programmierer professionell betreut werden.

Warum werden Updates nicht durchgeführt?

Für die meisten Computer-, Tablet- und Smartphonenutzer ist es selbstverständlich, die regelmässigen Updates ihres Betriebssystems und ihrer Programme/Apps durchzuführen. Bei WordPress ist das leider nicht immer der Fall.

Wir sind auf WordPress-Wartung und -Sicherheit spezialisiert und sehen immer wieder WordPress-Seiten, die seit langer Zeit überhaupt nicht gewartet und aktualisiert wurden. Auf unsere Nachfragen erhalten wir fast immer dieselbe Antwort: „Wir haben Angst, dass irgendetwas nicht mehr laufen könnte, wenn wir die Aktualisierungen durchführen“. Manchmal liegt der Grund auch darin, dass sich die Seitenbetreiber gar nicht bewusst sind, warum diese Updates so wichtig sind.

Vielleicht geht das auch Ihnen so? Wir können das gut verstehen. Wenn veraltete Themes oder Plugins eingesetzt werden kann es vorkommen, dass diese nach einem Update nicht mehr einwandfrei funktionieren. Die Updates nicht durchzuführen kann jedoch insgesamt viel mehr Schaden anrichten als solche Updateprobleme, die meist schnell behoben sind.

Was ist bei WordPress Updates zu beachten?

Wer schon einmal ein Update auf eine neue Hauptversion in Typo 3 oder Joomla durchführen musste, weiss was für ein grosser Aufwand damit verbunden ist. WordPress hat im Gegensatz zu anderen Open Source CMS den Vorteil, dass die Aktualisierungen sehr einfach durchführbar sind.

Sobald ein neues Update verfügbar ist, wird es sofort in der WordPress Administration angezeigt. Die Aktualisierung der Hauptversionen und der Plugins können mit einem Klick ausgelöst werden. Die Zwischenversionen werden seit einer Weile sogar automatisch aktualisiert. Weitere Informationen zu den WordPress-Aktualisierungen erhalten Sie auf der englischen Seite „Updating WordPress„.

Wir empfehlen, vor jedem WordPress Core Update unbedingt ein Backup der Datenbank anzulegen und herunterzuladen. Am einfachsten geht das mit Plugins wie BackupWordPress oder WP DB Backup, die beide auch regelmässige automatisierte Backups ermöglichen.

Falls bei einem Update wider Erwarten etwas schiefgeht, sollten zuerst alle Plugins deaktiviert werden. Falls das Problem danach nicht mehr auftritt, können Sie die Plugins einzeln wieder einschalten um herauszufinden, welches Plugin den Fehler verursacht. Sie können danach dieses Plugin ersetzen, oder den Autor kontaktieren.

Wenn das Problem auch nach der Deaktivierung aller Plugins besteht, aktivieren Sie am besten ein Standard WordPress Theme wie „Twentyfifteen“. Falls das Problem nicht mehr besteht, liegt es an Ihrem Theme und Sie sollten den Theme Autor kontaktieren.

Falls das Updateproblem auch nach diesen Massnahmen immer noch besteht, sollten Sie Ihren Hostinganbieter und/oder Ihre Webagentur kontaktieren um abzuklären, was für eine Inkompatibilität besteht.

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